Arnikatriften und Feuchtweiden bei Bad Berleburg-Stünzel

15,1 ha

NRW-Stiftungsfläche am Drehbach in Stünzel, Foto M. Frede
NRW-Stiftungsfläche am Drehbach in Stünzel, Foto M. Frede

Immer mehr in Vergessenheit gerät die einstmals für ihre Heilzwecke gepriesene, heute immer seltener werdende Arnika (auch Bergwohlverleih genannt). U.a. aus diesem Grund haben sich die Biologische Station Siegen-Wittgenstein, der NABU und die NRW-Stiftung darum bemüht, Nass- und Magerweiden in den Quellbereichen des Drehbaches westlich sowie „Am Mordsteine“ süd-östlich von Stünzel aufzukaufen, um sie für die Zukunft erhalten zu können. Neben der Arnika finden sich hier Borstgrasrasen mit Wald-Läusekraut und Kreuzblümchen. In den feuchten und nassen Bereichen kommen Breitblättriges Knabenkraut und Schmalblättriges Wollgras vor. Als Vertreter der Vogelwelt sind Wiesenpieper, Braunkehlchen und Rotmilan zu nennen.