3. Verfahren zum Vertragsabschluss

Moorschnucken im Oberen Benfetal, Foto M. Frede
Moorschnucken im Oberen Benfetal, Foto M. Frede

Mittel aus dem Kulturlandschaftsprogramm können alle Landbewirtschafter und Landbewirtschafterinnen beantragen, sofern sie einen guten ökologischen Zustand auf ihren landwirtschaftlichen Grünlandflächen bewahren.
Voraussetzung hierfür ist eine Unternehmernummer (= Betriebsnummer) von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und die Aufnahme der Vertragsflächen des Betriebes in das Flächenverzeichnis und in die Feldblockkarten im Rahmen des InVeKoS- Antragsverfahrens.
Vertragnehmer/Innen müssen nachweislich einziger Nutzungsberechtigte sein (Ausschluss Doppelförderung).
Auf die Förderung besteht kein Rechtsanspruch. Die Bewilligung erfolgt im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel.

Zur Beantragung anstehende Flächen werden von den Mitarbeiter/Innen der Biologischen Station begutachtet und die Bewirtschaftungs- oder Pflegemaßnahmen mit dem Landwirt oder der Landwirtin teilschlaggenau abgestimmt.
Anschließend müssen die Landbewirtschafter/Innen einen von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein – anhand der fachlichen Stellungnahme der Biologischen Station – ausgestellten Antrag bis Ende Juni unterschrieben an selbige Behörde zurückgesendet haben. Nach Eingang des Antrages wird den AntragstellerInnen im Laufe des zweiten Halbjahres ein Zuwendungsbescheid durch den Kreis Siegen Wittgenstein zugesandt.
Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens 5 Jahre und beginnt jeweils am 1. Januar. Änderungen des Vertrages sind schriftlich zu beantragen. Voraussetzung für die Auszahlung sind:

  • die jährliche Abgabe eines „Antrages auf Auszahlung der Zuwendung im Vertragsnaturschutz“ (Auszahlungsantrag – über die ELAN-CD) bis spätestens 15. Mai des Folgejahres beim Kreis Siegen Wittgenstein
  • dass die Flächen im aktuellen und vollständigen Flächenverzeichnis des Betriebes stehen (Sammelantrag – über die im Frühjahr zugehende ELAN-CD).