Mittwoch, den 30.5.2018, 17.00 – 20.00 h
Kreuztal-Littfeld, Treff: Modellflugplatz an der Müsener Straße (NSG-Info-Tafel am großen Weiher)

Naturschutzgebiet und Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet – das Littfelder Grubengelände und die umliegenden Wälder

Historische und naturkundliche Führung im Frühling
Veranstalter: Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen e.V.
Kooperationspartner: Ortsvereine in Littfeld, Forstverwaltung Burgholdinghausen, Waldgenossenschaft, Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein, NABU, Biologische Station Siegen-Wittgenstein und VHS
Leitung: H. Stähler, Bruno Steuber und M. Jung sowie M. Sorg, S. Viereck, N.N.
Unentgeltliche Veranstaltung. Der Heimatverein freut sich über eine Spende!

Das Grubengelände Littfeld umfasst die ehemaligen Erzgruben Heinrichssegen, Hohenstein, Altenberg, Silberart, Viktoria und Anna. Vor allem die Blei- und Zinkförderung in der Grube Viktoria hat u.a. auch zur Entstehung metallhaltiger Halden geführt. Das Grubengelände Littfeld ist aber nicht nur bergbau- oder heimatkundlich interessant. Besondere Tier- und Pflanzenvorkommen haben es zu einem Gebiet mit europaweiter Schutzwürdigkeit gemacht. Aufgrund des mindestens 1000 Jahre andauernden Bergbaus hat sich hier eine Vielzahl von Lebensräumen gebildet. Dabei stellen die auf den nach wie vor metallhaltigen Böden siedelnden Schwermetallrasen sogar die herausragende Besonderheit des Gebietes dar. Hier finden wir so genannte schwermetallanzeigende Pflanzen wie Hallers Grasnelke und Hallers Leimkraut. Neben den meist vegetationsarmen und trockenen Halden gibt es im Gebiet auch Teiche, temporäre Tümpel, Gräben, Bäche und sogar moorige Zonen. Alleine 13 Amphibien- und Reptilienarten sind im Grubengelände anzutreffen.

Natur- und heimatkundliche Wanderung durch das Naturschutzgebiet Littfelder Grubengelände, Foto Peter Fasel
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