Flächenerwerb zu Naturschutzzwecken im Wetterbachtal

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Das breite Tal des Wetterbaches bei Burbach-Holzhausen zählt nun auch zu den Flächenprojekten der NRW-Stiftung im Kreis Siegen-Wittgenstein.

In den Wiesen und Viehweiden, die weitgehend extensiv bewirtschaftet werden, wachsen rund 250 Grünlandpflanzen, darunter die stark gefährdete Wiesen-Glockenblume oder das Nordische Labkraut. Wald- und Sumpfstorchschnabel schmücken die Wiesen und Säume mit ihren großen Blüten. Brachgefallene Nasswiesen und Säume mit Hochstaudenfluren sind Standorte der selten gewordenen Trollblume und des Blauen Eisenhuts. Seltene Wiesenvögel, wie das Braunkehlchen, der Wiesenpieper oder der Wachtelkönig, brüten ihre Eier aus und ziehen ihre Jungen groß. Mit 44 Brutpaaren existiert hier eines der größten Braunkehlchen-Vorkommen in NRW! Auch der stark gefährdete Dunkle Ameisenbläuling ist im Wetterbachtal noch zu finden.

Die NRW-Stiftung hat für eine ca. 140 ha große Ankaufkulisse Geld für den Flächenerwerb zur Verfügung gestellt. Die angekauften Grundstücke werden von der Biologischen Station betreut und einer naturschutzgemäßen Bewirtschaftung oder Pflege zugeführt, damit die seltenen Tiere und Pflanzen dort überleben können.
Verkaufswillige Flächeneigentümerinnen und –eigentümer können sich gerne an uns wenden.

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