Die Trupbacher Heide ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz. Durch die militärische Nutzung haben sich hier wertvolle Lebensräume, wie u.a. Magerweiden, Borstgrasrasen und Zwergstrauchheiden entwickeln können. Seit 2003 steht ein Teil des Gebietes, nicht zuletzt Dank einer Bürgerinitiative und Naturschutzverbänden, unter Naturschutz und ist als FFH-Gebiet ausgewiesen.
Diese ehemals bundeseigene wertvolle Naturschutzfläche ist 293 Hektar groß und wurde 2015 als Fläche des Nationalen Naturerbes auf die NRW-Stiftung übertragen.

Der Charaktervogel der offenen Heideflächen auf der Trupbacher Heide ist die Heidelerche, die hier noch mit mehreren Revieren vorkommt.

Heidelerche, der Charaktervogel der Trupbacher Heide, Foto Michael Frede
Heidelerche, der Charaktervogel der Trupbacher Heide, Foto Michael Frede

Ohne Nutzung würden die wertvollen Offenlandflächen langsam zuwachsen. Seit einigen Jahren bewirtschaftet die Schäferei Küthe mit ihrer Schaf- und Ziegenherde aus Siegen-Meiswinkel nach Vorgaben des Kulturlandschaftsprogrammes die Flächen. Zudem werden regelmäßig Pflegemaßnahmen in Form von Gehölzentnahmen vom NABU und der Unteren Natuschutzbehörde durchgeführt.

Schäfer Armin Küthe zieht mit seiner Schaf- und Ziegenherde über die Trupbacher Heide, Foto Michael Frede
Schäfer Armin Küthe zieht mit seiner Schaf- und Ziegenherde über die Trupbacher Heide, Foto Michael Frede
Schafherde auf der Trupbacher Heide, Foto Michael Frede
Schafherde auf der Trupbacher Heide, Foto Michael Frede
Zusammen mit den Schafen beweiden Ziegen die Trupbacher Heide, Foto Michael Frede
Zusammen mit den Schafen beweiden Ziegen die Trupbacher Heide, Foto Michael Frede