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Buch präsentiert Naturschätze Südwestfalens

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Erster Meilenstein des Regionale-Projekts der ABU – Digitale Medien folgen

v. l. n. r.: Birgit Beckers (Geschäftsführerin ABU), Eva Irrgang (Landrätin des Kreises Soest), Petra Salm (Projektleiterin Naturschätze Südwestfalens entdecken) und Natalia Jaworski. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

v. l. n. r.: Birgit Beckers (Geschäftsführerin ABU), Eva Irrgang (Landrätin des Kreises Soest), Petra Salm (Projektleiterin Naturschätze Südwestfalens entdecken) und Natalia Jaworski. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Einen ersten Meilenstein hat das Regionale-Projekt „Naturschätze Südwestfalens entdecken“ der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest (ABU) mit dem Erscheinen seines Buches erreicht. Landrätin Eva Irrgang hat am Donnerstag, 15. Januar 2015, die neue Publikation, die von der ABU, der Biologischen Station Hochsauerlandkreis, dem Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, dem Kreis Olpe und der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein gemeinsam herausgegeben wurde, entgegengenommen.

Natursch_NRW2Projektleiterin Petra Salm und Birgit Beckers, Geschäftsführerin der ABU, überreichten zusammen mit Natalia Jaworski der Verwaltungschefin, die im vergangenen Jahr in ihrer Eigenschaft als damalige Aufsichtsratsvorsitzende der Südwestfalen- Agentur das Vorwort beigesteuert hatte, das 287 Seiten umfassenden Werk. 50 Naturschutzgebiete aus der Region Südwestfalen, die von der Lippeaue bis nach Siegen reicht, werden in diesem Buch vorgestellt. Verschiedenste Gebiete, die sich für das Naturerleben in besonderem Maße eignen, vom urtümlichen Wald, über Moore und Felsen, über artenreiche Wiesen und Weiden bis hin zu Flussauen und Bachtälern lernt der Leser hier kennen. „Es wird einmal mehr deutlich, welche zauberhaften Orte Südwestfalen zu bieten hat. Diese sicht- und greifbar zu machen, steigert den Wert der Region für jeden Interessierten“, freute sich Frau Irrgang.
Zu jedem Gebiet gibt es eine Karte mit Routenvorschlägen für Wanderer und Radfahrer, auf besondere Punkte weisen Piktogramme in den Karten hin. Interessante Tier- und Pflanzenarten werden beschrieben. Am Ende eines jeden Gebietskapitels findet man Tipps für die Umgebung. Navigationsadressen, GPS- und Google-Koordinaten erleichtern das Auffinden.

Der Beschreibung der Gebiete wurde ein allgemeiner Teil voran gestellt, in dem die Autoren die Region Südwestfalen, seine Geschichte und die Entwicklung des Naturschutzes beschreiben. Einem Jahreskalender kann man entnehmen, wann welche Arten am besten zu beobachten sind.

Doch das Buch ist nur der erste Teil des multimedialen Naturführers, den das Projekt erstellt. Petra Salm erläutert: „In diesem Jahr wird noch ein umfangreicher Internetauftritt fertig. Ab Mitte des Jahres kann man dann alle Informationen auch im Internet abrufen. Auch eine App für Smartphones wird es geben. Mit dieser kann man dann draußen vor Ort navigieren und bekommt Informationen über Besonderheiten. Für das Internet und die App werden kleine Filme und Audiodateien erstellt, die einen Eindruck von dem Gebiet vermitteln und über besondere Themen informieren.“ Ende des Jahres werden die digitalen Medien fertiggestellt sein, hofft die ABU.

Bis dahin kann man sich mit dem Buch auf Wanderschaft begeben. Zum Preis von 12,95 Euro zzgl. Versandkosten kann es bei der ABU bestellt werden (ABU, Teichstraße 19, 59505 Bad Sassendorf-Lohne, Telefon 02921/969878-0, E-Mail abu@abu-naturschutz.de). In einigen Wochen wird es auch im Buchhandel und in den gängigen Online-Portalen erhältlich sein.

Als Herausgeber treten in Erscheinung die ABU, die Biologische Station des Hochsauerlandkreises, das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, der Kreis Olpe und die Biologische Station Siegen-Wittgenstein. Autoren sind Petra Salm (ABU), Birgit Beckers (ABU), Antonius Klein (Kreis Olpe), Katharina Koch (Biologische Station HSK), Holger Krafft (Siegen-Wittgenstein), Hans Obergruber (Naturschutzzentrum Märkischer Kreis), Werner Schubert (Biologische Station HSK) und Ursula Siebel (Biologische Station Siegen-Wittgenstein) .

Kontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200

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