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Delikatessen am Wegesrand

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Gemeinsame Veranstaltung mit dem Landwirtschaftlichen Betriebshilfsdienst.
Am vergangenen Mittwoch trafen sich 24 Interessierte beim Haus der Land- und Forstwirtschaft zu einer kleinen Rundwanderung ins Zitzenbachtal unter dem Thema „Delikatessen vom Wegesrand“.

Delikatessen am Wegesrand, Kräuterexkursion im Zitzenbachtal, Foto S. Six

Delikatessen am Wegesrand, Kräuterexkursion im Zitzenbachtal, Foto S. Six

Entlang des Weges am Waldrand oder auf der Wiese: Erstaunlich viele heimische Wildpflanzen sind genießbar und können zu „Delikatessen vom Wegesrand“ verarbeitet werden. Ob Brenn-Nessel oder Giersch, Gänseblümchen, Roter Wieseklee oder die simple Vogelmiere: alle sind essbar und zeichnen sich durch einen hohen Mineralstoff- und Vitamingehalt aus. Selbst manche Neubürger unter den Pflanzen, die oft eine invasive Ausbreitungspolitik betreiben, sind genießbar. Während der Wanderung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von Knöterich-Relish und -Marmelade selbst davon überzeugen, dass der Japanknöterich das Zeug zur Delikatesse hat. So kann Naturschutz also auch mit Messer und Gabel betrieben werden.

Delikatessen am Wegesrand, Kräuterexkursion ins Zitzenbachtal, Foto S. Six

Delikatessen am Wegesrand, Kräuterexkursion ins Zitzenbachtal, Foto S. Six

Vorbereitete schokolierte Gundermann-Blättchen sorgten für ein Aha-Erlebnis Auch Gelee von Holunderblüten und von Holunderbeeren waren zu verkosten.

Gesättigt mit neuem Wissen und Geschmackseindrücken kamen die Teilnehmer/innen gegen 17.30 Uhr wieder am Ausgangspunkt an.

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